Der historische Ort / Die Gedenkstätte


In der heutigen Gedenkstätte, einer ehemaligen Fabrikantenvilla aus dem Jahre 1915, die von 1941 bis 1945 als Gäste- und Tagungshaus der SS genutzt wurde, besprachen am 20. Januar 1942 fünfzehn hochrangige Vertreter der SS, der NSDAP und verschiedener Reichsministerien die Kooperation bei der geplanten Deportation und Ermordung der europäischen Juden.­


­­07.09.2018


Die Gedenkstätte bietet neben Ausstellungen vielfältige pädagogische Möglichkeiten, sich mit der Geschichte der Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden, mit der Geschichte des Nationalsozialismus, mit der Vorgeschichte oder den Nachwirkungen zu befassen.

Die ständige Ausstellung "Die Wannsee-Konferenz und der Völkermord an den europäischen Juden" informiert über die Vorgeschichte der nationalsozialistischen Verfolgung der Juden, über ihre Ausgrenzung, Entrechtung und Vertreibung sowie über die Deportation, Ghettoisierung und Ermordung der europäischen Juden im gesamten deutschen Einflussbereich.­­


Bildungsangebote der Gedenkstätte

Dokumente zur Wannsee-Konferenz

Das Protokoll der Wannsee-Konferenz

  • News-Blog der Gedenkstätte


HINWEIS: Die Ausstellungsräume 9 ("Die Wannsee-Konferenz") und 10 ("Hausgeschichte") sind bis Ende 2018 wegen dringend notwendiger Sanierung/Restaurierung des denkmalgeschützten Parketts nicht zugänglich. Das Faksimile des Protokolls der Konferenz vom 20.01.1942 wird im Ausstellungsraum 8 gezeigt.
Wir bitten um Verständnis.