Der historische Ort / Die Gedenkstätte

In der heutigen Gedenkstätte, einer ehemaligen Fabrikantenvilla aus dem Jahre 1915, die von 1941 bis 1945 als Gäste- und Tagungshaus der SS genutzt wurde, besprachen am 20. Januar 1942 fünfzehn hochrangige Vertreter der SS, der NSDAP und verschiedener Reichsministerien die Kooperation bei der geplanten Deportation und Ermordung der europäischen Juden.­

Die Gedenkstätte bietet neben Ausstellungen vielfältige pädagogische Möglichkeiten, sich mit der Geschichte der Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden, mit der Geschichte des Nationalsozialismus, mit der Vorgeschichte oder den Nachwirkungen zu befassen.

Die ständige Ausstellung "Die Wannsee-Konferenz und der Völkermord an den europäischen Juden" informiert über die Vorgeschichte der nationalsozialistischen Verfolgung der Juden, über ihre Ausgrenzung, Entrechtung und Vertreibung sowie über die Deportation, Ghettoisierung und Ermordung der europäischen Juden im gesamten deutschen Einflussbereich.­­


Bildungsangebote der Gedenkstätte

Dokumente zur Wannsee-Konferenz

Das Protokoll der Wannsee-Konferenz

Veranstaltungen

News-Blog der Gedenkstätte


 

Aktuelles

 

Ausgezeichnete Joseph Wulf Mediothek!

Verleihung des Max-Herrmann-Preises an die AGGB

Mit der Arbeitsgemeinschaft der Gedenkstättenbibliotheken (AGGB) freuen wir uns über den Max-Herrmann-Preis 2018: "Gedenkstättenbibliotheken sind Akteure der Erinnerungskultur. Hier entstehen neue Themen und Handlungsfelder, werden neue Methoden der Aufklärung, der Information über das NS-Regime und andere Diktaturen entwickelt. So nehmen Gedenkstättenbibliotheken einen bedeutenden bildungspolitischen Auftrag wahr", lobt der Verein der Freunde der Staatsbibliothek; die Verleihung war am 30.11., 18 Uhr, mit Iris Berben. Mehr zum Preis:
www.freunde-sbb.de/de/projekte/maxherrmannpreis.html



HINWEIS: Die Ausstellungsräume 9 ("Die Wannsee-Konferenz") und 10 ("Hausgeschichte") sind bis Ende 2018 wegen dringend notwendiger Sanierung/Restaurierung des denkmalgeschützten Parketts nicht zugänglich. Das Faksimile des Protokolls der Konferenz vom 20.01.1942 wird im Ausstellungsraum 8 gezeigt.
Wir bitten um Verständnis.