Fritz Degginger

Dario Treiber ·

Dies ist die Fortsetzung des vorletzten Beitrags ("Ein Bild vom Boykott?", 28. Januar 2021), in welchem die Rekonstruktion der Familiengeschichte der Deggingers angestrebt wurde. Dank der Hilfe des Leiters der Berliner Entschädigungsbehörde konnten unsere Autoren weitere Dokumente einzusehen, die Details zu Fritz Deggingers Leben und Situation im damaligen Deutschen Reich bieten.

© Digitalisat GHWK Berlin

Die Geschichte der Familie Chotzen

Dario Treiber ·

Familiengeschichten aus der Zeit des Nationalsozialismus zu rekonstruieren und zu vergegenwärtigen, ermöglicht einen individuellen Zugang zur Geschichte. Manche Familien dokumentierten ihr Leben sehr ausführlich, was eine Rekonstruktion erst ermöglicht. Einen besonderen Einblick in das Leben zur Zeit des NS-Regimes bietet die Geschichte der Familie Chotzen.

Josef und Elsa Chotzen 1936 (Foto: GHWK Berlin)

Ein Bild vom Boykott?

  • Erinnerungspolitische Bildungsarbeit

Bilder sind wichtig – ob im Alltag, im Urlaub oder in der Schule. Vor allem in der pädagogischen Vermittlungsarbeit wird von Bildquellen intensiv Gebrauch gemacht und das nicht ohne Grund. Unser Kollege Mert Akyüz, der in unserer Bildungsabteilung 2020/2021 ein Freiwilliges Soziales Jahr Kultur macht, schreibt über das Bild als Quelle, am Beispiel des Boykotts vom 1. April 1933.

Haus der Wannsee-Konferenz, Dauerausstellung Raum 2 (Foto: GHWK Berlin)

Antisemitismus und Shoah. Zwischen Historisierung und Gegenwartsbezug

Wir dokumentieren mit Video (in Deutsch, Englisch, Deutscher Gebärdensprache), Texten und Radiobericht die Veranstaltung zum 79. Jahrestag der Wannsee-Konferenz, 20. Januar 2021. Unsere Direktorin Deborah Hartmann moderierte ein Gespräch mit Marina Chernivsky, Eva Gruberová und Michael Wildt, der zuvor einen Einführungsvortrag hielt. Samuel Salzborn sprach ein Grußwort.

"An Unrecht erinnern" ist online

  • Digitales
  • Erinnerungspolitische Bildungsarbeit

In den vergangenen zweieinhalb Jahren haben wir in Zusammenarbeit mit Memorial International Moskau und einer ganzen Reihe von weiteren Gedenkstätten und Museen eine zweisprachige Online-Ausstellung entwickelt, die sich vor allem an Jugendliche richtet und zum Mitmachen einlädt. Ein herzlicher Dank geht dafür an die Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft, die das Projekt in ihrem Programm "Zwangsarbeit und vergessenen Opfer" gefördert hat!

Grafik: Sylvain Mazas